Wanderung zwischen Neckartal und oberem Gäu

Wanderung zwischen Neckartal und oberem Gäu

30. August 2009

Zu ihrer Wanderung ins obere Neckartal fuhren die Mitglieder des Schwäbischen Albvereins mit dem Zug. Unter der Leitung von Helmut Barthold und Doris Sautter begann die Tour in Mühlen. Durch das sich verengende Eutinger Tal gelangten die Wanderer zur Ruine Stauffenberg. Diese einst stattliche Burg wurde 1818 von den Stauffenbergern zum Abbruch verkauft.

Weiter führte der Weg unter der Bahnlinie Horb-Eutingen hindurch und hinauf zum Oberen Talhof. Über die abgeernteten Flächen des Oberen Gäu´s wurde Bildechingen erreicht, wo die Mittagsrast stattfand. Beim Verlassen des Ortes tat sich ein großartiger Ausblick auf die Schwäbische Alb auf.

Die Pfullinger wanderten weiter zum Aussichtspunkt Rauschbart. Hier konnten sie einen herrlichen Blick auf Horb und die beiden Seiten des Neckartales genießen. Am Wasserturm vorbei ging es zum steinernen Geschichtsgarten. Dieser umfasst 58 Verkehrs-, Rechts- und Vermessungsdenkmale. Der älteste historische Grenzstein stammt aus dem Jahr 1557 und stand früher auf der Aussichtsplatte Rauschbart. Am Kreuzkapellenberg erläuterte Gerhard Stolz die Geschichte und Entwicklung der Stadt Horb, die heute 18 Teilgemeinden hat.

Auf schmalem Fußweg gelangten die Albvereinler dann zum Naturschutzgebiet Kuglerhang, wo unter anderem noch Enzian und Golddistel bewundert werden konnten. Über den Ringmauerweg, Relikt der im 15. Jh. fertiggestellten Stadtbefestigung die auch noch 2 Wehrtürme enthält, wurde der westliche Stadteingang mit Türmerhäuschen und Wasserdurchlaß erreicht. Vorbei am Bußhaus ging es hinauf zum Schurkenturm. Dieser mächtige Wehrturm ist ein Überbleibsel des um 1400 errichteten Schloss Hohenberg. Hier stand den Pfullingern noch das Erklimmen von 108 Turmstufen bevor, ehe sie die Vereinsstube der Ortsgruppe Horb des Schwäbischen Albvereins erreichten, wo sie bestens mit Speis und Trank bewirtet wurden. Nachdem sie den Turm wieder hinabgeklettert waren, ging es über den Markplatz und an Klein-Venedig vorbei zum Bahnhof.