Sportliche Tour auf den Grünten
Der Grünten lockte am 13. August als Ziel für die sportliche Tour der Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins. 20 Teilnehmer hatten sich zu einer „sportlichen“ Zeit, um 4:39 h am Reutlinger Bahnhof eingefunden. Über Plochingen und Ulm ging es nach Sonthofen. Hier wurden die Wanderer von Kleinbus und Taxi erwartet, die sie zum Ausgangspunkt nach Burgberg fuhren.
Ab hier mussten ca. 1000 Höhenmeter bewältigt werden. Gleich von Beginn an ging es steil bergauf. Das hatte aber den Vorteil, dass nach jeder Serpentine ein neuer Ausblick lockte. Unterhalb der steilen Abbrüche des Burgberger Hörnles teilte sich die Gruppe.
7 Wanderer folgten Gerhard Stolz auf einem Steig, der geübten Bergsteigern vorbehalten bleibt, zum Gipfelkreuz des Burgberger Hörnles.

Die anderen wanderten unter der Leitung von Doris Sautter weiter durch den schattigen Hochwald und erreichten bald die Mulde unterhalb dem Grüntenhaus. Bei der Familie Egenrieder wurde Rast gemacht, bis der Rest der Truppe eintraf.

Gemeinsam ging es dann über einen bewaldeten Bergkamm zum Gelände der Sendestation des Bayerischen Rundfunks hinauf. Anhand der dortigen Infotafel konnte das gesamte Alpenpanorama bestimmt werden.

Weiter ging es dann zum 1924 eingeweihten Jägerdenkmal auf dem Übelhorn. Vom Gipfel hatten die Albvereinler eine überwältigende Aussicht nach allen Seiten. Im Norden lag ihnen die grenzenlose Weite des Alpenvorlandes zu Füßen, im Süden konnten über dem Illertal die Allgäuer Alpen bewundert werden.

Auf einem anfangs etwas felsigen Kamm ging es dann wieder abwärts bis zu einem Wiesensattel. Ab hier quert der Weg den Südhang des Grünten.

Die Wanderer stiegen weiter bergab bis zur Schwand-Alpe, wo sie sich eine Erfrischung gönnten. Durch Weiden hindurch gelangten sie zum Einstieg der Starzlachklamm. Über Brücken und Stege wanderten die Pfullinger durch die wildromantische Klamm, begleitet vom Tosen des Wassers. Nach Passieren der großen Wasserfalls folgten sie der nun sanfteren Starzlach talabwärts bis Winkel. Von hier marschierten sie, erstmals auf ebenem Weg, nach Sonthofen zurück.
