Sportliche Tour zum Farrenberg

Sportliche Tour zum Farrenberg

Eine Überraschung erwartete die 19 Teilnehmer der sportlichen Tour, zu der die Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins am 13. November eingeladen hatte. Nach dem die Wanderer mit dem Zug nach Mössingen gefahren waren, wurde als erstes die Belsener Kirche anmarschiert. Dort wurden sie zu frühmorgendlicher Stunde von Frau Haap empfangen, die ihnen die Besonderheiten des Kirchleins erläuterte. Das um 1150 erbaute Gotteshaus beeindruckte vor allem durch seine Schlichtheit. Auch die ausgegrabenen Fundamente des früheren Kirchenbaus, die unter der Kirche zu besichtigen sind, machten Eindruck. Der Galbbrunnen, das wohl älteste Bodendenkmal in Belsen, wurde auch in Augenschein genommen.
Bei frostigen Temperaturen wanderten dann die Pfullinger unter der Leitung von Gerhard Stolz und Doris Sautter zuerst zum NSG Olgahöhe. Weiter ging es durch Nebel stetig bergauf zum Farrenberg. Bis zum Erreichen der Bismarckhöhe war es den meisten Teilnehmern ordentlich warm geworden, trotzdem genossen sie die morgendlichen Sonnenstrahlen über den Wolken. Am Trauf entlang ging es bis zum Flughafengebäude, dann wurde der Felsensporn erreicht, auf dem sich einst die Burg Andeck befand.
Nach einer kurzen Pause wanderten die Albvereinler in Serpentinen hinunter nach Talheim. Durch Streuobstwiesen gelangten sie zum Wangenbach und weiter zum Talheimer Wasserfall. Gerhard Stolz erläuterte die Tuffsteinbildung, die hier sehr augenfällig ist. Die Sportlichkeit der Teilnehmer wurde auf dem Weiterweg durch querliegende Bäume getestet. Auf steilem Pfad kämpften sich die Wanderer hinauf zum Monkberg. Da die Temperaturen für ein Vesper im Freien doch etwas kühl waren, ergriffen die Albvereinler spontan die Gelegenheit, als im Wald ein beheiztes Sportheim auftauchte.
Über Salmendingen gelangten sie zum Himmelberg, auf dem schon seit 1995 Windräder stehen. Am Rosen-Camping vorbei ging es dann weiter ins Höhlental. Bei der Einmündung ins Rinnental erfuhren die Wanderer noch einiges über die geographischen Verhältnisse, die das Rinnental zum Kältepol machen. In zügigem Schritt wurde dann Undingen erreicht, wo in der Skihütte die verdiente Einkehr stattfand.