Wanderexkursion ins Chemnitzer Land
20. bis 23. September 2007
Die Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins hatte zu einer Wanderexkursion ins Chemnitzer Land eingeladen. Bürgermeister Rudolf Heß und der Vizepräsident des Schwäbischen Albvereins Günther Hecht zeichneten für das Programm verantwortlich.
Bei der Anreise nach Zwickau wurde in Bayreuth Station gemacht. Zwei Stadtführerinnen erläuterten bei einem Rundgang die Sehenswürdigkeiten, die eng mit der Geschichte der Familie Richard Wagner und der Festspiele verknüpft sind. Ein kurzer Abstecher zum Festspielhaus rundete den Besuch ab. An Fichtelgebirge, Vogtland und Fränkischer Schweiz vorbei erreichten die Albvereinler Zwickau, wo sie ihr Standquartier bezogen. Abends fuhren einige per Straßenbahn in die Innenstadt und schauten sich das Gewandhaus, Rathaus und den Dom an.

Teilnehmer der Wanderfahrt bei der Stadtbesichtigung in Lichtenstein/Sachsen
Anderntags fuhren die Teilnehmer nach Lichtenstein. Im Rathaus wurden sie von Bürgermeister Sedner mit einem Gastgeschenk begrüßt. Anschließend ging es ins Daetz-Zentrum. Die Besucher wurden zuerst über die expandierende Gemeinde Lichtenstein informiert. Dann begann eine Führung durch das weltweit erste Zentrum für internationale Holzbildhauerkunst. Die Pfullinger waren begeistert von der Vielfalt und Einzigartigkeit der Exponate. Über 600 einmalige Holzbildhauerarbeiten aus 27 Ländern geben einen leicht verständlichen und unterhaltsamen Einblick in fremde Kulturen.

BM Sedner informiert im Daetz-Zentrum über die Sammlung für internationale Holzbildhauerkunst
Mit einer kleinen Wanderung wurde der kulturelle Landschaftspark Miniwelt erreicht. Über 90 bekannte Bauwerke sind im Maßstab 1:25 aufgebaut. Bei der Führung konnten die Albvereinler neben vielen anderem auch den Schönbergturm im Miniformat besichtigen. Im Planetarium Mikrokosmos erlebten sie noch die Sternbilder am Nachthimmel. Beim Abendessen wartete BM Sedner mit einer Überraschung auf. Im Nachbarort fand die Kirchweih statt und im Festzelt waren für die Albvereinler Plätze reserviert worden. Und als die aus Funk und Fernsehen bekannte Gruppe „Randfichten“ auftraten, gab es für die Pfullinger kein Halten mehr.
Der nächste Tag brachte eine Fahrt durch das Chemnitzer Land nach Dresden. Am Theaterplatz wurden die Teilnehmer von 2 Stadtführerinnen erwartet. Bei einem Rundgang, beginnend am Zwinger, weiter über die Brühlschen Terrasse, durch die Münzgasse zur Frauenkirche konnten die Sehenswürdigkeiten der Stadt bestaunt werden. Daran schloß sich der Besuch des neuen grünen Gewölbes im Schloss zu Dresden an. Dort präsentiert sich eine der reichsten Schatzkammern Europas. Meisterhafte Juwelier- und Goldschmiedearbeiten erstrahlen zusammen mit Schätzen aus Bernstein oder Elfenbein. Für Abwechslung sorgte dann eine Fahrt mit dem Schaufelraddampfer. Vorbei an drei Elbschlössern fuhren die Pfullinger elbaufwärts bis zum Blauen Wunder, einer imposanten Brückenkonstruktion aus dem Jahre 1893. Zum Schluss wollten etliche noch Dresden von oben sehen. Zu diesem Zweck erklommen sie die Kuppel der Frauenkirche.
Am vierten Tag traten sie die Heimreise an. In Nürnberg wurde noch ein Halt eingelegt. Bei einem Gang durch die Aussenanlagen der Nürnberger Burg und durch die Altstadt wurden die Pfullinger mit der Geschichte der ehemaligen freien Reichsstadt vertraut gemacht.

Vor dem Daetz-Zentrum liegt das Gelände der ersten Landesgartenschau in Sachsen